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<title>Walter Hartz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Walter Hartz</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Walter Hartz</b> (* <a href="14._Mai" title="14. Mai">14. Mai</a> <a href="1903" title="1903">1903</a> in <a href="Elmshorn" title="Elmshorn">Elmshorn</a>; † <a href="12._Februar" title="12. Februar">12. Februar</a> <a href="1994" title="1994">1994</a> in <a href="Schleswig" title="Schleswig">Schleswig</a>) war ein deutscher Jurist und <a href="Richter_(Deutschland)" title="Richter (Deutschland)">Richter</a>, zuletzt Präsident des <a href="Schleswig-Holsteinisches_Oberlandesgericht" title="Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht">Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts</a> in Schleswig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_Kaiserreich">Im Kaiserreich</h3></div>
<p>Hartz wurde 1903 als jüngster von fünf Söhnen in Elmshorn geboren. Der Vater hatte dort einen <a href="Friseur" title="Friseur">Friseurladen</a> und betrieb nebenbei einen Tabakwaren- und Briefmarkenhandel. 1904 zog die Familie nach <a href="Kiel" title="Kiel">Kiel</a>, wo der Vater einen Eiergroßhandel versuchte. 1906 wechselte die Familie nach <a href="Neum%C3%BCnster" title="Neumünster">Neumünster</a>, wo der Vater nun Vertretungen für <a href="Margarine" title="Margarine">Margarinefabriken</a> übernahm und Käserezepte an deutsche Farmer in <a href="Deutsch-S%C3%BCdwestafrika" title="Deutsch-Südwestafrika">Deutsch-Südwestafrika</a> verkaufte.
</p><p>Zu Ostern 1909 wurde Hartz eingeschult, und zwar in die gerade neu erbaute 1. Knaben-Mittelschule, heutige Wilhelm-Tanck-Schule<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
Im Herbst 1917 fuhr Hartz mit der Bahn mehrfach von Neumünster nach <a href="Rickling" title="Rickling">Rickling</a> und ging zu Fuß nach Fehrenbötel zum „<a href="Hortung" title="Hortung">Hamstern</a>“ bei Bekannten. In der Schule fiel häufiger der Unterricht aus, wenn die oberen Klassen zum Laubheusammeln auszogen. Im letzten Kriegswinter gab es keine Kohle mehr und die Schule konnte nicht beheizt werden.
</p><p>Im Winterhalbjahr 1917/18 ging Hartz zum Konfirmandenunterricht und wurde im März 1918 konfirmiert. Die Aufnahmeprüfung für den Eintritt in die Obersekunda der <a href="Holstenschule" title="Holstenschule">Oberrealschule</a> bestand er nicht. Er wurde in die Untersekunda aufgenommen, was seinen Schulaufenthalt um ein Jahr verlängerte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Weimarer_Republik">In der Weimarer Republik</h3></div>
<p>In Untersekunda hatte Hartz gute Freunde gefunden, durch die er 1919 in die Jugendbewegung „<a href="Wandervogel" title="Wandervogel">Wandervogel</a>“ hineinkam. Bis weit in die Studienzeit war er dort aktiv und brachte es bis zum Gauführer.
Im <a href="Abitur" title="Abitur">Abitur</a> im März 1922 wurde Hartz von der mündlichen Prüfung befreit und erhielt ein gutes Abiturzeugnis.
</p><p>Anfang Mai 1922 schrieb Hartz sich an der <a href="Christian-Albrechts-Universit%C3%A4t_zu_Kiel" title="Christian-Albrechts-Universität zu Kiel">Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</a> in <a href="Volkswirtschaft" title="Volkswirtschaft">Volkswirtschaft</a> ein und hörte Einführungsvorlesungen sowohl in Volkswirtschaft als auch in <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Jura</a>. Schon im zweiten Semester wechselte er ganz zum juristischen Studium. Er studierte u. a. bei <a href="Werner_Wedemeyer" title="Werner Wedemeyer">Wedemeyer</a>, Pappenheim<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Gustav_Radbruch" title="Gustav Radbruch">Radbruch</a> und <a href="Walter_Jellinek" title="Walter Jellinek">Jellinek</a>.
</p><p>In den ersten Semesterferien arbeitete Hartz als Werkstudent auf der Zeche „<a href="Zeche_Prosper" title="Zeche Prosper">Prosper III</a>“ in <a href="Bottrop" title="Bottrop">Bottrop</a> und wurde dort als „Gedingeschlepper“ eingesetzt. Durch Reinhard Todsen, den Sohn des Flensburger Oberbürgermeisters <a href="Hermann_Bendix_Todsen" title="Hermann Bendix Todsen">Hermann Bendix Todsen</a>, kam Hartz in den Genuss einer monatlichen Studienförderung von elf <a href="Schwedische_Krone" title="Schwedische Krone">schwedischen Kronen</a>, die ein <a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholmer</a> Damenkränzchen an bedürftige deutsche Studenten vergab.
</p><p>Im Sommersemester 1923 und Wintersemester 1923/24 studierte Hartz Jurisprudenz in <a href="Freiburg_im_Breisgau" title="Freiburg im Breisgau">Freiburg im Breisgau</a> u. a. bei <a href="Heinrich_Hoeniger" title="Heinrich Hoeniger">Heinrich Hoeniger</a>, bei Nadler und <a href="Claudius_von_Schwerin" title="Claudius von Schwerin">v. Schwerin</a>. Er hörte auch Vorlesungen des Germanisten <a href="Philipp_Witkop" title="Philipp Witkop">Witkop</a>.
Im Sommersemester 1924 studierte Hartz wieder in Kiel und wurde in das neu eröffnete Bergmann-Haus im Hotel Bellevue aufgenommen. Er gehörte zu einer Arbeitsgruppe mit Kuhlgatz, Dahm, Wessel und Rissom.
</p><p>Der Wohltäter Bergmann, Zuckerfabrikant aus <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>, richtete für das Wintersemester 1924/25 einen Studentenaustausch mit der <a href="K.k._Akademie_f%C3%BCr_Orientalische_Sprachen" title="K.k. Akademie für Orientalische Sprachen">Konsularakademie</a> in Wien ein. Hartz hörte dort <a href="Hans_Kelsen" title="Hans Kelsen">Hans Kelsen</a> und <a href="Othmar_Spann" title="Othmar Spann">Othmar Spann</a>: „die beiden größten Gegensätze, die man sich vorstellen konnte“. Durch Othmar Pentz wurde Hartz Mitglied der sudetendeutschen Hochschulgilde „Thule“ unter der Leitung von Josef Lob<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
Das siebte Semester verbrachte Hartz wieder in Kiel und meldete sich danach zum Examen am 4. und 5. Februar 1926.
</p><p>Noch im Februar 1926 wurde Hartz als Referendar für drei Monate der <a href="Staatsanwaltschaft" title="Staatsanwaltschaft">Staatsanwaltschaft</a> bei dem <a href="Landgericht_Kiel" title="Landgericht Kiel">Landgericht Kiel</a> zugeteilt. In dieser Zeit, am 6. März 1926, starb sein Vater. Die angespannte finanzielle Lage entspannte sich durch den Unterhaltszuschuss, den Hartz als Referendar bekam, und durch eine Anstellung als Assistent bei Professor Jellinek. Hartz durchlief die üblichen Ausbildungsstationen: nach der Staatsanwaltschaft sechs Monate „kleines“ <a href="Amtsgericht" title="Amtsgericht">Amtsgericht</a> in Neumünster; dann Landgericht Kiel, sechs Monate <a href="Zivilkammer" title="Zivilkammer">Zivilkammer</a>, drei Monate <a href="Strafkammer" title="Strafkammer">Strafkammer</a>; dann sechs Monate „großes“ Amtsgericht (<a href="Freiwillige_Gerichtsbarkeit_(Deutschland)" title="Freiwillige Gerichtsbarkeit (Deutschland)">freiwillige Gerichtsbarkeit</a>), auch in Kiel. Darauf folgten sechs Monate Anwaltsstation und schließlich sechs Monate <a href="Oberlandesgericht" title="Oberlandesgericht">Oberlandesgericht</a> in Kiel bis Februar 1929. Nach Abgabe der beiden Hausarbeiten (praktisch und theoretisch) bestand Hartz am 29. August 1929 die zweite Prüfung im <a href="Reichsjustizministerium" title="Reichsjustizministerium">Reichsjustizministerium</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>.
</p><p>Im Frühsommer 1927 hatte sich Hartz mit Ingeborg Meßtorff verlobt und im Dezember 1927 sein Doktorexamen bestanden – die <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a> hatte er zum Thema „Die Tarifierbarkeit der Lehrlingsentschädigung“ geschrieben. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung erhielt Hartz eine bezahlte Stelle beim Landgericht Kiel. Die zunehmende politische Unruhe der Zeit drang bis in die Gerichtssäle vor. Die <a href="Strafgerichtsbarkeit" title="Strafgerichtsbarkeit">Strafgerichte</a> hatten mit den dauernden, oft blutig ausgehenden Schlägereien zwischen politischen Gegnern viel zu tun. Interessanter und von allgemeinerer Bedeutung war eine 1932 vor der <a href="Zivilkammer" title="Zivilkammer">Zivilkammer</a> des Landgerichts Kiel anhängige Sache, bei der Hartz als <a href="Berichterstatter#Justiz" title="Berichterstatter">Berichterstatter</a> fungierte. Die SPD-Geschichtswerkstatt berichtete darüber:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„1932 strengte <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> einen Prozess gegen die <i><a href="Schleswig-Holsteinische_Volkszeitung" title="Schleswig-Holsteinische Volkszeitung">VZ</a></i> und ihren Chefredakteur <a href="Kurt_Wurbs" title="Kurt Wurbs">Kurt Wurbs</a> an. Wurbs hatte im März 1932 geschrieben, Hitler bereite den <a href="B%C3%BCrgerkrieg" title="Bürgerkrieg">Bürgerkrieg</a> vor. Dagegen wehrte sich die <a href="NSDAP" class="mw-redirect" title="NSDAP">NSDAP</a>, indem sie beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung dieser Behauptung beantragte. Durch eine eidesstattliche Erklärung zu seinen ‚friedlichen Absichten‘ erreichte Hitler die Aufrechterhaltung dieser Verfügung. Zur folgenden Hauptverhandlung wollte der Anwalt der <i>VZ</i>, <a href="Wilhelm_Spiegel" title="Wilhelm Spiegel">Wilhelm Spiegel</a>, ihn persönlich vorladen. An seiner Stelle trat jedoch SA-Chef <a href="Ernst_R%C3%B6hm" title="Ernst Röhm">Ernst Röhm</a> auf und behauptete, von der Vorbereitung eines Bürgerkrieges könne keine Rede sein. Das Gericht folgte dieser Behauptung und ignorierte Spiegels Hinweise auf den zunehmenden, vor allem von der <a href="Sturmabteilung" title="Sturmabteilung">SA</a> ausgehenden Straßenterror. Die <a href="Nationalsozialisten" class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> gewannen den Prozess.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">SPD-Geschichtswerkstatt</span>: <cite style="font-style:normal"><i>Hitler-Prozess</i></cite><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Hartz hatte am 10. Mai 1930 in Neumünster geheiratet. <a href="Ernst_Kracht" title="Ernst Kracht">Ernst Kracht</a>, damals Landrat in Heide, war der Onkel der Braut. Am 4. März 1932 kam die Tochter Renate zur Welt. Am 1. Oktober 1932 wurde Hartz auf eine Amtsgerichtsratsstelle in der schleswig-holsteinischen Stadt Altona (heute Hamburger <a href="Bezirk_Altona" title="Bezirk Altona">Bezirk Altona</a>) berufen. In diese Zeit fiel auch die <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtergreifung</a> durch die <a href="Nationalsozialisten" class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Zeit_des_Nationalsozialismus">In der Zeit des Nationalsozialismus</h3></div>
<p>Am 4. März 1934 wurde die Tochter Elisabeth geboren, am 12. Januar 1936 der Sohn Peter. Hartz war zu dieser Zeit noch nicht Parteimitglied geworden und meinte, sich das leisten zu können, weil er schon eine richterliche Planstelle hatte. Im Jahr 1935 meldeten sich bei ihm die ersten Anzeichen der <a href="Morbus_Meni%C3%A8re" title="Morbus Menière">Menièrschen Krankheit</a>, einer Erkrankung des <a href="Innenohr" title="Innenohr">Innenohres</a>, gekennzeichnet durch Anfälle von Schwindel (<a href="Vertigo" class="mw-redirect" title="Vertigo">Vertigo</a>), <a href="H%C3%B6rverlust" title="Hörverlust">Hörverlust</a> und Phantomgeräusche (<a href="Tinnitus" title="Tinnitus">Tinnitus</a>, „Ohrensausen“). Hartz wurde linksseitig taub, aber die ihn belastenden Symptome verschwanden.
</p><p>1937 erging das <a href="Gro%C3%9F-Hamburg-Gesetz" title="Groß-Hamburg-Gesetz">Groß-Hamburg-Gesetz</a>. Dadurch wurde Altona von Schleswig-Holstein abgetrennt und zu <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> geschlagen. In Hamburg war <a href="Curt_Rothenberger" title="Curt Rothenberger">Rothenberger</a> Justizsenator. Er galt als scharfer Nationalsozialist. Unter solcher Aufsicht wollte Hartz nicht arbeiten. Er erreichte die Versetzung an das <a href="Landgericht_L%C3%BCbeck" title="Landgericht Lübeck">Landgericht Lübeck</a>.
</p><p>Am 28. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die <a href="NSDAP" class="mw-redirect" title="NSDAP">NSDAP</a> und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.578.537).<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 18. September 1938 wurde das vierte Kind (und die dritte Tochter) Regine in Lübeck geboren. Um die Jahreswende 1938/39 wurde Hartz wieder als Hilfsrichter an das <a href="Oberlandesgericht" title="Oberlandesgericht">Oberlandesgericht</a> (OLG) in Kiel geholt. Weil man ihn dort gern behalten und befördern wollte, zog die Familie nach <a href="Kitzeberg" title="Kitzeberg">Kitzeberg</a> um. Im Februar 1940 wurde Hartz OLG-Rat in Kiel.
</p><p>Im September 1940 betreute Hartz für vier Wochen die gerade kriegsbedingt verwaisten Amtsgerichte <a href="Ratzeburg" title="Ratzeburg">Ratzeburg</a> und <a href="M%C3%B6lln" title="Mölln">Mölln</a>, während seine Familie zur Erholung im <a href="Schwarzwald" title="Schwarzwald">Schwarzwald</a> weilte. Aus dem anschließend geplanten Urlaub mit der Familie in <a href="Schluchsee_(Gemeinde)" title="Schluchsee (Gemeinde)">Hinterhäuser</a> wurde nichts. Hartz wurde nach Kiel zurückgerufen, erhielt einen Stellungsbefehl nach <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a> und wurde dort einberufen als Oberkriegsverwaltungsrat im Rang eines <a href="Oberstleutnant" title="Oberstleutnant">Oberstleutnants</a> zur Verwendung im Stab des <a href="Milit%C3%A4rbefehlshaber" title="Militärbefehlshaber">Militärbefehlshabers</a> für <a href="Milit%C3%A4rverwaltung_in_Belgien_und_Nordfrankreich" title="Militärverwaltung in Belgien und Nordfrankreich">Belgien und Nordfrankreich</a> in <a href="Br%C3%BCssel" title="Brüssel">Brüssel</a>. Er war dort von November 1940 bis September 1944 tätig.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Bundesrepublik_Deutschland">In der Bundesrepublik Deutschland</h3></div>
<p>Hartz wurde 1948 OLG-Rat in Kiel. Vom 19. Dezember 1950 bis 13. Juli 1952 war Hartz <a href="Liste_der_Richter_am_Bundesgerichtshof" title="Liste der Richter am Bundesgerichtshof">Richter am Bundesgerichtshof</a> in <a href="Karlsruhe" title="Karlsruhe">Karlsruhe</a>, von 1952 bis 1968 Präsident des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig. Viele Jahre lang war er der stellvertretende Vorsitzende des <a href="Landesjustizpr%C3%BCfungsamt" title="Landesjustizprüfungsamt">Gemeinsamen Prüfungsamtes</a> der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein und galt wegen seines Wohlwollens den Prüflingen gegenüber als „die Sonne von Schleswig“. Hartz lebte im Ruhestand in Schleswig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beurteilung">Beurteilung</h2></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der neue Mann in Schleswig war wohl einer der markantesten Chefpräsidenten nach dem Kriege in Schleswig-Holstein: Er war hoch angesehen in der Richter- und Anwaltschaft und war bekannt dafür, daß er die Personalien seiner Richter genauestens kannte. Seine Beurteilungen waren präzise und hart in der Sache, ohne Solidarität zu seinen ‚Untergebenen’ vermissen zu lassen. Als konservativer Jurist war die <a href="Vergangenheitsbew%C3%A4ltigung" title="Vergangenheitsbewältigung">Vergangenheitsbewältigung</a> schlechthin kein Thema für ihn. Für ihn zählten allein die gezeigten Leistungen und der persönliche Einsatz. Daher förderte er auch ohne Bedenken ehemalige Richter des <a href="Sondergericht" title="Sondergericht">Sondergerichts</a> Kiel, sofern sie gute Leistungen aufwiesen. Zur jeweiligen politischen Spitze des <a href="Liste_der_Justizminister_von_Schleswig-Holstein" title="Liste der Justizminister von Schleswig-Holstein">Justizministeriums</a> pflegte er beste Kontakte. Das Zusammenspiel zwischen ihm und Praetorius<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Personalangelegenheiten klappte vorzüglich.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Richterschaft setzte er seinen Stempel auch auf, soweit es die Repräsentation in der Öffentlichkeit betraf: Selbstbewußtes, aber bescheidenes Auftreten, sich jeder politischen Äußerung enthaltend, um so die ‚Unabhängigkeit’ der ‚3. Gewalt’ deutlich werden zu lassen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Klaus-Detlev Godau-Schüttke, 1993</span><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li><i>Die Tarifierbarkeit der Lehrlingsentschädigung. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</i>, Borna-Leipzig: Universitätsverlag von Robert Noske 1928.</li>
<li><i>Das richterliche Prüfungsrecht gegenüber den Verordnungen der belgischen Generalsekretäre während der deutschen Besetzung 1940–1944</i>, in: <a href="Otto_Bachof" title="Otto Bachof">Otto Bachof</a>, <a href="Martin_Drath" title="Martin Drath">Martin Drath</a>, <a href="Otto_G%C3%B6nnenwein" title="Otto Gönnenwein">Otto Gönnenwein</a>, <a href="Ernst_Walz_(Politiker%2C_1888)" title="Ernst Walz (Politiker, 1888)">Ernst Walz</a> (Hrsg.): <i>Forschungen und Berichte aus dem Öffentlichen Recht. Gedächtnisschrift für Walter Jellinek</i>, München: Olzog 1955, S. 433–443.</li>
<li><i>Zum 25jährigen Bestehen des Bundesfinanzhofs. Verfassungsmäßiges Steuerrecht im Lichte der Rechtsprechung – gestern, heute und morgen</i>, in: <i><a href="Der_Betrieb" title="Der Betrieb">Der Betrieb</a></i>, 1975, S. 2004–2010.</li>
<li><i>Lebenserinnerungen</i>, 1977 (unveröffentlicht, im Familienbesitz)</li>
<li><a href="CEGES-SOMA" title="CEGES-SOMA">CEGES</a> / Centre d’Études et de Documentation: <i>Dokumente Dr. Walter Hartz, Militärverwaltung</i>, Oktober 2009 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cegesoma.be/docs/Invent/Hartz_Walter_AA1592.pdf">Online-Fassung</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Klaus-Detlev Godau-Schüttke: <i>Ich habe nur dem Recht gedient. Die „Renazifizierung“ der Schleswig-Holsteinischen Justiz nach 1945</i>, Baden-Baden: Nomos 1993.</li>
<li><a href="Peter_Godzik" title="Peter Godzik">Peter Godzik</a>: <i>Beerdigungsansprache für Dr. Walter Hartz</i>, 17. Februar 1994 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Ansprachen/Beerdigungsansprache_fuer_Walter_Hartz.pdf">Onlinefassung</a>).</li>
<li>Schleswiger Gesellschaft Justiz + Kultur e.V. (Hrsg.): <i>1948–1998. 50 Jahre Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht in Schleswig. Aufsätze und Erinnerungen</i>, Schleswig 1998.</li>
<li>Klaus-Detlev Godau-Schüttke: <i>Der Bundesgerichtshof – Justiz in Deutschland (Justizkritische Buchreihe)</i>, Berlin: Tischler 2005.</li>
<li><a href="Stefan_Martens" title="Stefan Martens">Stefan Martens</a> (Hrsg.): <i>Frankreich und Belgien unter deutscher Besatzung 1940–1944. Die Bestände des Bundesarchiv-Militärarchivs Freiburg. Bearb. von Sebastian Remus. Préface de Martine de Boisdeffre et de Hartmut Weber</i>, Stuttgart (Thorbecke) 2007, (Instrumenta, 7), ISBN 3-7995-7271-6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://perspectivia.net//publikationen/instrumenta/martens_frankreich">Online-Fassung</a>).</li>
<li>Kirsten Peters: <i>L’influence de l’administration militaire allemande sur les changements de personnel au sein de la magistrature belge (1940-1944)</i>, in: <a href="Dirk_Heirbaut" title="Dirk Heirbaut">Dirk Heirbaut</a>, Xavier Rousseaux und Alain Wijffels (Hrsg.): <i>Histoire du droit et de la justice / Justitie – en rechts – geschiedenis. Une nouvelle génération de recherches / Een nieuwe onderzoeksgeneratie</i>, Louvain-la-Neuve: Presses universitaires de Louvain 2010, p. 61–76 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.openedition.org/pucl/820?lang=de">Online-Version</a>).</li>
<li>Klaus-Detlev Godau-Schüttke: <i>Biografische Schlaglichter auf vergangenheitspolitische Belastungen schleswig-holsteinischer Justizjuristen</i>, in: Beirat für Geschichte (Hrsg.): <i>Demokratische Geschichte (Jahrbuch für Schleswig-Holstein, Band 27)</i>, Malente: Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein e.V. 2016, S. 187–212 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_27/Demokratische_Geschichte_Band_27_Essay_6.pdf">Online-Fassung</a>).</li>
<li>Claus Godbersen: <i>Zur Geschichte der Präsidentenmöbel</i>, in: <i><a href="Schleswig-Holsteinische_Anzeigen" title="Schleswig-Holsteinische Anzeigen">Schleswig-Holsteinische Anzeigen</a></i> 2/2019, S. 83–84 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Justiz/justizministerialblatt/SCHLHAglicht/_documents/Godbersen.pdf?__blob=publicationFile&v=6">Online-Fassung</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=133700739">Literatur von und über Walter Hartz</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Eintrag im Bundesarchiv (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/1101/z/z1960a/kap1_8/para2_48.html">online</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Portraets/Walter_Hartz.jpg">Porträt Walter Hartz</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Bericht über Schuljubiläum (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/wilhelm-tanck-schule-wird-150-jahre-alt-id21283427.html">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Eintrag zu Max Pappenheim im <a href="Kieler_Gelehrtenverzeichnis" title="Kieler Gelehrtenverzeichnis">Kieler Gelehrtenverzeichnis</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://cau.gelehrtenverzeichnis.de/person/38883aff-064f-ed86-57d3-4d4c60ec0e76?lang=de">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Biografie Josef Lob (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://agso.uni-graz.at/spannkreis/biografien/l/lob_josef.html">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Hauptseite <i>SPD-Geschichtswerkstatt</i>, Seite <i>Schleswig-Holsteinische Volkszeitung</i>, Abschnitt <i>Hitler-Prozess</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Schleswig-Holsteinische_Volkszeitung#Hitler-Prozess">online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13730867</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Über seine Brüsseler Erfahrungen berichtete Hartz in seinem Beitrag <i>Das richterliche Prüfungsrecht gegenüber den Verordnungen der belgischen Generalsekretäre …</i>, 1955, S. 433–443.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Informationen zur Person Wolfgang Praetorius (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl15/drucks/2500/drucksache-15-2502.pdf">online auf Landtag.ltsh.de</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ein Beispiel dafür beschrieb Godau-Schüttke: „Im April 1951 wurde Burmeister vorläufig als Richter wieder eingestellt; 1953 erhielt er eine Planstelle am Landgericht Itzehoe. Seine Erprobungszeit am OLG Schleswig absolvierte er mit Bravour. Der spröde, stets nur auf Leistung bedachte Oberlandesgerichtspräsident Hartz war von Burmeisters Leistungen als Hilfsrichter (so die juristische Bezeichnung) begeistert: ‚[Er] gehört zu den besten Hilfsrichtern der letzten Jahre […]. […] auch nach seinen charakterlichen Werten [ist Burmeister] einer baldigen Förderung würdig.‘ Daraufhin wurde Burmeister 1955 von Ministerpräsident <a href="Kai-Uwe_von_Hassel" title="Kai-Uwe von Hassel">von Hassel</a> zum Oberlandesgerichtsrat ernannt. Weder Hartz noch von Hassel nahmen daran Anstoß, dass er <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a>-Richter war. Somit hinterfragten sie auch nicht, welche Aufgaben er im ‚<a href="SS-Haupt%C3%A4mter#Hauptamt_SS-Gericht" title="SS-Hauptämter">Hauptamt SS-Gericht</a>‘ wahrgenommen hatte.“ In: <i>Biografische Schlaglichter ...</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_27/Demokratische_Geschichte_Band_27_Essay_6.pdf">Online-Fassung</a>), 2017, S. 204.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Ich habe nur dem Recht gedient …</i>, 1993, S. 77.</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf">Präsidenten des <a href="Schleswig-Holsteinisches_Oberlandesgericht" title="Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht">Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes</a> (ehemals Oberlandesgericht Kiel)</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><span style="white-space:nowrap">Friedrich Wilhelm Otto Herrmann Vierhaus <small>(1879–1887)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Johannes_Struckmann" title="Johannes Struckmann">Johannes Struckmann</a> <small>(1887)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Paul Florschütz <small>(1887–1897)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Max_von_Beseler" title="Max von Beseler">Max von Beseler</a> <small>(1897–1904)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Felix_Vierhaus" title="Felix Vierhaus">Felix Vierhaus</a> <small>(1904–1905)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Peter_Spahn_(Politiker)" title="Peter Spahn (Politiker)">Peter Spahn</a> <small>(1905–1910)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Ferdinand Kirchner <small>(1910–1921)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Georg_Werner_(Jurist%2C_1868)" title="Georg Werner (Jurist, 1868)">Georg Werner</a> <small>(1921–1923)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Georg Buß <small>(1923–1927)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gottfried_Kuhnt" title="Gottfried Kuhnt">Gottfried Kuhnt</a> <small>(1927–1933)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Karl_Martin_(Jurist)" title="Karl Martin (Jurist)">Karl Martin</a> <small>(1933–1943, 1944–1945)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Johannes Haastert <small>(1943–1944)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gottfried_Kuhnt" title="Gottfried Kuhnt">Gottfried Kuhnt</a> <small>(1945–1946, 1947–1952)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a class="mw-selflink selflink">Walter Hartz</a> <small>(1952–1968)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Max Otto Dohle <small>(1968–1972)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Georg Ostendorff <small>(1972–1974)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Eberhard_Kuthning" title="Eberhard Kuthning">Eberhard Kuthning</a> <small>(1975–1988)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap">Gerold Köhler <small>(1988–1992)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Dietrich_Mett" title="Dietrich Mett">Dietrich Mett</a> <small>(1993–2001)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Konstanze_G%C3%B6rres-Ohde" title="Konstanze Görres-Ohde">Konstanze Görres-Ohde</a> <small>(2002–2007)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Uta_F%C3%B6lster" title="Uta Fölster">Uta Fölster</a> <small>(2008–2021)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Dirk_Bahrenfuss" title="Dirk Bahrenfuss">Dirk Bahrenfuss</a> <small>(seit 2022)</small></span>
</p>
</div>
</div></div>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/133700739">133700739</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/60277782/">60277782</a></span> | </div>
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